Update und Ausblick auf Benefiz-Golfturnier 2017

Nun ja. Es ist vielleicht eine ganz gute Idee, dass ich nicht wieder so lange warte bis zum nächsten Eintrag. Und jetzt ist gerade mal Zeit was zu schreiben…

Nach einer wundervollen Zeit mit wirklich herausragend netten, witzigen, smarten und einfach tollen Kollegen bei Facelift, hat es mich zu Adobe verschlagen. Weltkonzern. Amerikanische Firma. Marketing Cloud. Bämm.
Die jetzigen herausragend netten, witzigen, smarten und einfach tollen Kollegen und Chefs haben mir einen mega Empfang bereitet.
Ich kann nur sagen: Alles richtig gemacht.

Sportlich sieht es so aus, dass der Körper ziemlich hergestellt ist und ich tatsächlich auch schon wieder im Ring stand. Bei den jungen Leuten mal ein bisschen mitgespielt und Medaille geholt, passt. Es existiert auch wirklich ein Fahrplan was bis Ende Juli auf der #RoadToAarhus passieren müsste. Aber Zehnkampf ist immer noch ein großes Wort vor dem ich viel Respekt habe…

Dann möchte ich auch hier einmal auf ein fantastisches Wohn-oder Anlageobjekt hinweisen. Im schönen Uetersen, dem besseren weil westlichen Teil des Hamburger Speckgürtels, steht mein Haus zum Verkauf. Viel Spaß beim Besichtigen und Kaufen!

Ein paar Freunde und ich organisieren am 9.9.2017 zum zweiten Mal ein Benefiz-Golfturnier zu Gunsten der „Herz-Kinder-Hilfe-Hamburg e.V.“.
2015 konnten wir mit unserem Turnier im GC Gut Waldhof bei Hamburg fast 25.000 Euro Spendenerlös generieren! DAS wollen wir natürlich in diesem Jahr toppen. Daher lade ich alle GolferInnen ein dabei zu sein. Spaß zu haben, den einzigartig gestalteten Kurs zu genießen und natürlich auch gerne zu spenden.
Noch mehr wende ich mich allerdings an meine vielen Geschäftsfreunde- und kontakte! Werdet Sponsoren des Turniers. Blogeinträge, Twitter- und Facebookinterviews sowie natürlich eine aktive Einbindung vor Ort machen dieses Spenden-Sponsoring zu einer doppelt großartigen Sache!! Was geht und was es kostet erfahrt ihr bei mir.

Das war mein 2017

Auch in der entspannten Sonne, mit Meeresrauschen und fantastischem Essen, muss es einen JahresRÜCKblick geben. Also schauen wir doch mal, wie mein 2017 aussah…

 

Januar
Der Start verlief verheißungsvoll. Erst Ausdauertrainingslager auf Gran Canaria, dann die DM-Quali im 3000m Hallengehen. Mein Coach flippte vor Begeisterung aus und die Jungs von „Vegan ist ungesund“ boten mir endlich den Sponsoringvertrag an.

Februar
Vier Tage nach meinem 42. Geburtstag gewann ich tatsächlich den Eurojackpot. 44 Euro wanderten auf mein Konto und sorgten dafür, dass ich (und meine Familie) nie wieder finanzielle Sorgen haben würden.

März
Bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften gewinne ich in überlegener Manier der 9. Platz im 3000m Hallengehen. Nach diesem Erfolg fehlten mir die Ziele für die Disziplin, so dass ich auf Zehnkampf umsattelte und die #RoadToAarhus (Senioren-Europameisterschaft) eröffnete.

April
Die ehemalige judäische Volksfront, zwischenzeitlich als „AfD“ in Deutschland zu neuem Ruhm gekommen, benannte sich in „Volksfront von Judäa“ um und verlor damit ihren Parteienstatus. Alle bis dahin besetzten Mandate wurden abgegeben und die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 fiel aus.

Mai
Donald Trump feierte bei einer weltweit live übertragenen PK seinen gelungenen PR-Deal mit MTV. Zur Wiederbelebung der von ihm gekauften Medienmarke gab er zu, dass er die USA und die Welt nur verarscht hat. „I pranked you all“. Ashton Kutcher zog sich daraufhin aus der Filmwelt, erneut, zurück. Donald Trump auch und übergab die Präsidentschaft an Bill Murray.

Juni
Die Qualinormen über 110m Hürden, im Stabhochsprung und über 1500m ließen mich an der #RoadToAarhus zweifeln. Vielleicht bin ich nicht vielseitig genug für einen Zehnkampf?
Werder Bremen gab die Transfers von Messi, Ronaldo und Pogba bekannt. „Wir wollen den sofortigen Wiederaufstieg schaffen und sind darum bereit ein bisschen zu investieren.“ So Klaus-Peter Wiesenhof der neue Alleininhaber des Traditionsclubs.

Juli
Unglaublicherweise erlitt ich auf der Fahrt von unserem Ferienhaus zur Wettkampfstätte einen Unfall. Mein kleiner linker Zeh hatte eine Hornhautverkrümmung die einen Start beim Europameisterschafts-Zehnkampf unmöglich machte. Meine Familie versuchte mich aufzubauen und erinnerte an den Jackpotgewinn aus Februar.

August
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen begab ich mich auf den Holzweg, formerly known as Jakobsweg. Dort traf ich auch meine Hauptsponsoren wieder (siehe Januar), die versuchten ihre Milliarden aus den Youtube-Deals in ein neues Business zu skalieren.

September
Werder belegt in der Abschlusstabelle des Monats den starken 14. Platz und machte deutlich, dass der Titel nur über sie vergeben wird. Der HSV rangierte auf dem starken 18. Platz und bucht die Kühne-Arena für die Championsleague Saison 2018/19.

Oktober
Robert Harting, ehemaliger Diskuswerfer, wurde von der neuen Bundesregierung aus SPD/ CDU/ Grünen/ FDP und Linken zum neuen Sportminister benannt. Seine ersten Amtshandlungen sorgten für eine ungeahnte Stellenausschreibungswelle in der Sportwelt.

November
Es wurde gefeiert im Hause Seemann. Was war nicht klar, aber wir hatten ne Menge Spaß dabei.

Dezember
Der Jahresrückblick 2018 wurde vom Springerverlag gekauft und direkt als Ebook verlegt. Meine Ziele für 2019 waren auch klar. Weitermachen!

 

Osteopathie – Lass krachen…

Gestern hatte ich mal wieder einen Wettkampf bei dem ich selber aktiv war. Da kommt in dieser Saison eh nicht so viel bei rum („no Training no Result“ oder auch „von nix kommt nix“), so passte es ins Bild dass ich ein „leichtes Ziehen“ im unteren Rücken beim Kugelstoßen verspürte. Das wurde dann nachm Diskuswerfen und nach Hause fahren zum ausgewachsenen „Ach du Scheiße tut das weh und ich kann mich nicht richtig bewegen“ Schmerz, weswegen ich heute DIREKT mal zum Osteopathen bin. Aber nicht zu irgendeinem Ostepathen! Ich war in der Praxis Freyklang! Zwei Meter mal nen Meter Typ, ehemals Zweitligabasketballer und wie sich herausstellte auch ansonsten ein sehr feiner Kerl! Zu dem hatte ich schon eine meiner Athletinnen geschickt, weil er mir wiederum von einem Freund empfohlen wurde. Alles zu Recht wie sich auch heute bestätigte.

Nachdem ich mich nackich gemacht hatte, wurde mir mitgeteilt wo ich überall krumm und schief bin. NEIN, das ist KEINE Alterserscheinung, meine Athletin ist 15 und war genau so krumm ;). Als ich noch so dachte, das wird ja ein Spaß hier, lag ich auch schon flach und es knackte mal los. „Für jedes Knacken nen Zehner oder?“ Witzig.
Wenn er SO abrechnen würde, wäre er allein an mir heute reich geworden. Hüfte, Wirbelsäule oben, in der Mitte und unten, Füße, es knackte eigentlich permanent. Und ja, das tut weh. Nicht so schlimm wie man es aus dem Fernsehen, obwohl, doch. Es TUT weh aber gleichzeitig auch gut. Irgendwie spooky (hat jemand mal ne Adresse von einem SM-Studio für Einsteiger…?).
Langer Rede kurzer Sinn, der Hellmuth hats drauf. Nach ein paar Jahren als Unternehmensberater einfach mal umgesattelt, fette Ausbildungen gemacht und nun ist der er der „Tamme Hanken“ für Menschen. Nur netter. Aber auch so ein Schrank ;).
Also, wenn ihr in und um Hamburg wohnt (Praxen sind in Halstenbek und in Hamburg), euch einfach mal von euern Beschwerden befreien wollt und der Physio auch mit der 20. Massage nicht weiterkommt, geht in die Praxis Freyklang und genießt das Knacken. Meinem Rücken gehts viel (!) besser und ganz nebenbei hat er die seit November schmerzende linke Schulter von eben diesem Problem befreit.

Motivation – aber wie?

Eine mir sehr nahe stehende Person hat schon mehrfach nachgefragt, wie ich mich eigentlich motiviere. Im Allgemeinen und aber eben auch Besonderen. Warum das spannend ist? Naja, vielleicht weil ich ein ziemlich motvierter Mensch bin. Bei ziemlich vielen Sachen. So ganz kam ich dann aber mit dem Thema nicht klar, hoffe aber dass es jetzt spannend und vielleicht für den einen oder die andere LeserIn interessant oder sogar hilfreich sein könnte…

Eine kurze Präambel WARUM meine Motivation vielleicht etwas anders ist, als es im Durchschnitt „notwendig“ gewesen sein könnte:
Ich war in der Jugend ein ziemlich begeisterter und verhältnismäßig talentierter Leichtathlet. Werfer und Zehnkämpfer. Und ich wollte mehr. Ich wollte den richtigen Erfolg. Darum habe ich dafür trainiert. Mehr als der Durchschnitt (so bin ich zum Beispiel in der 10. Klasse 3x in der Woche mit dem Zug von Bremerhaven nach Bremen gefahren und habe dort trainiert) und habe darum auch mehr als der Durchschnitt erreicht. Ich war Trainer und Coach verschiedener Leichtathletik- und Basketballvereine, die fast immer dem Leistungsgedanken gefolgt sind. Ich wollte sie noch besser machen.
Ich habe mit 14 angefangen zu arbeiten. Blumen verkaufen. Jeden Samstag. Mit 18 habe ich nachts in Kneipen gestanden und tagsüber für eine Spedition gearbeitet. Ja, Abi habe ich tatsächlich auch noch gemacht. Ich musste das alles machen, weil ich kurz vor meinem 18. Geburtstag zu Hause rausgeflogen bin und mehr Geld brauchte zum Leben… Bevor wir gleich alle weinen, lasse ich das mal so stehen und sage: Es gibt noch mehr Motivationsgründe, die mich auch zu dem haben werden lassen was ich bin…
Wenn ich eine neue Aufgabe, ein neues Ziel, entdecke was mich begeistert (im positiven) oder was ich zu erreichen habe weil sonst unschöne Folgen enstehen, verfahre ich fast immer in dem gleichen Muster.

1. Ich formuliere GENAU was ich erreichen/ leisten will oder muss. Es ist niemandem geholfen zu sagen, ich will ein bisschen weiter werfen oder ein bisschen mehr verdienen. Das ist so wie bisschen schwanger. Nur wenn man WIRKLICH weiß was erreicht werden soll, kann man sich darauf fokussieren. Das ist eigentlich sehr leicht, auch bei weichen Themen wie Wohlbefinden oder Lebensspaß. Hilfreich ist es dabei einigermaßen realistische Ziele zu definieren. Klar will ich gerne noch mal 21 Meter mit der Kugel stoßen. Das ist aber nun mal kompletter Unsinn und wird es auch immer bleiben.

2. Ich gucke mir GENAU an wo ich bin und versuche herauszufinden was ich tun muss, um am Ziel anzukommen. Da bescheiße ich mich auch gerne mal selbst und tue so als wenn der Weg kürzer oder leichter wäre. Führt aber meistens zu nix, außer Umwegen und Mehrarbeit. Also ehrlich zu sich selbst sein.

3. Ich definiere KLEINE ZIELE! Das ist wahrscheinlich auch der entscheidende Punkt. Wenn man einen Berg wegschaffen will, ist das im Prinzip unmöglich. Wenn man aber sagt, dass man ersma nur 5 Kubikmeter weghaben muss, ist es erreichbar. Das wichtigste an den kleinen Zielen ist es sie auch zu feiern wenn man sie erreicht hat! „Ach, das ist doch nur so ein kleiner Schritt. Ich muss noch SO WEIT gehen um anzukommen.“ Wenn ihr so denkt, nehmt ihr das Prinzip nicht an und kommt nur mit ungleich höherem Aufwand an euer Ziel. Wenn überhaupt. Also die kleinen Ziele erreichen und sich dafür auch belohnen. Zuckerbrot und Peitsche. Sicherlich eines des besten Lebensprinzipien die ich für mich kenne.

4. Bei Erreichen des Ziels muss GEFEIERT werden! Flippt aus, belohnt euch richtig, seid glücklich und stolz auf das Geschaffte. Getriebene, wie ich auch manchmal einer bin, haben dann gleich die nächsten Ziele und Herausforderungen im Kopf und bleiben deshalb im Hamsterrad des Müssens. Bullshit!!
Wenn ihr was geschafft habt, seid stolz auf euch!

Tja. So gehe ich meistens an die Sachen ran. Mal strahlender und leichter, mal dunkler und verkrampfter. Im Laufe der Jahre habe ich dann auch noch die Zwischenbewertung optimiert. Es kann/ ist sehr hilfreich, wenn man während des Weges noch mal nach rechts und links schaut. Die dortigen Möglichkeiten können nämlich zu anderen kleinen, aber sehr lohnenswerten Zielen führen. Das wiederum bringt mich dann machmal auch schneller oder einfach leichter zum großen Ziel….
Also: Zuckerbrot und Peitsche, maximale Disziplin und zwischendurch rechts und links schauen. Eigentlich ganz einfach ;)!

Bunt und durcheinander

Ich hatte in den letzten Wochen einiges um die Ohren. Große Veränderungen, viel Aufregung und irgendwie nie den Kopp und die Lust auf den Blog. Heute ist das bisschen anders, aber total unstrukturiert. Witzigerweise ist aber genau das eine der Sachen die mich im Moment viel beschäftigt. Struktur…

Ganz unstrukturiert fange ich erstmal mit dem Loblied auf den Beachclub „28 Grad“ in Wedel an. Bei Twitter folge ich, seit der Hutreise meiner sehr geschätzten ehemaligen Kollegin (auch bei Twitter und extrem empfehlenswert für Latein- und Südamerika Fans), dem Account der Couchabenteurer. Das ist nicht nur sehr reise- und fernwehmachend, sondern auch ziemlich nett mit denen. Vor einiger Zeit haben sie die zehn besten Beachclubs der Welt vorgestellt. Es fehlt aber eben das 28Grad! Im Kreis Pinneberg, bei Hamburg, hat man dort eine exquisite Mischung aus ars vivendi, Kinderbespaßung, guten Drinks und Strand. Mit fairen Preisen, nicht zu abgedrehten Leuten und einer beachclubwürdigen Gechilltheit wie ich sie mag. Unaufgeregt, easy, nicht aufdringlich, eben echt norddeutsch aber mit Flair. Also geht hin und probiert es aus!!

Was gabs noch? Keine EM in Ancona… Die #RoadToAncona wurde von mir beendet, weil es wichtigeres gab. Ich war zwar sehr heiß auf eine Medaille (die im Nachhinein 2x sehr realistisch war), aber die oben erwähnten vielen Veränderungen (privater und beruflicher Natur) hatten einen noch viel höheren Stellenwert. Ob ich es bereut habe oder traurig war? Nicht eine Sekunde!!

Vielleicht das noch. Mein geliebter SV Werder Bremen steht in der Fußballbundesliga kurz vor dem Abstieg aus der ersten Liga. Rein sportlich leider auch völlig zu Recht. Das ist mir aber heute mal egal. Der Verein gehört in die erste Liga! Und wenn es nur wegen der Derbys gegen die Rothosen aus Hamburg (die von gefühlt 90% meiner Freunde geliebt werden) ist. Stehen wir also hinter unserem Verein, beten zum Fußballgott und hoffen wir das Beste!!

Erstens kommt es anders…

…und zweitens als man denkt!
Da habe ich in meiner Rückschau auf 2016, aus dem Dezember 2015, doch schon in den ersten beiden Monaten ordentlich daneben gelegen. Warum? Naja, primär weil ich mir am 28.12.15 meinen Innenmeniskus und Teile des vorderen Kreuzbandes zerrisen habe. Da ließ sich weder Golfen noch jetzt im Februar bei den Deutschen Spaß haben…

Auch was das restliche Leben angeht (beruflich, privat) kann ich wirklich nicht behaupten, dass ich allzuviel davon vorausgesehen habe. Vielleicht an der ein oder anderen Stelle vorsichtig erwartet oder befürchtet, aber was da im Endeffekt bei rausgekommen ist. Beeindruckend…!
Ich hoffe sehr, dass das restliche Jahr nicht auch solche Ausschläge bietet. Und wenn, nur die guten Peaks…

Was steht jetzt als nächstes an?

Hm. Reha ohne Ende. Muskelaufbau und der nun doch vorhandene Plan zur Hallen-Masters-EM nach Ancona zu fahren…
WATT? Wann?
1.4./2.4.16…
Aber das ist doch viel zu kurz nach der OP??
Nö. Ärzte, Physios, Coach und vor allem mein Knie und Körper signalisieren im Moment: VOLLGAS mit Sinn und Verstand!! Und das macht ja auch, wie ich aus dem letzten Jahr und der #RoadToLyon weiß, ziemlich die Birne frei. Das wiederum tut mir sicher bei den anstehenden Aufgaben und von mir gestellten Forderungen (…) auch sehr gut. Wie war das? Was mich nicht umbringt…
Also hiermit offiziell: Die #RoadToAncona existiert und wird beschritten. Ganz anders als geplant oder erhofft und sicher auch mit dem ein oder anderen Rückschlag. Sonst wäre es ja auch langweilig in meinem Leben…

 

 

Die 10 größten deutschen SportlerInnen aller Zeiten

Inspiriert durch die diversen Rankingshows der letzten Wochen (Welche durchgeknallten Praktis haben eigentlich bei RTL die „50“ zusammengestellt…??) und durch Dirk Nowitzkis Leistung von heute Nacht (Platz 6 der ewigen Scoring-Bestenliste in der NBA!!), gibts jetzt mal MEINE Liste. Sehr subjektiv, sehr diskussionswürdig und hoffentlich sehr lesenswert ;). Das haben natürlich schon lange auch permanent die großen Medien gemacht, bei mir wird es etwas anders ausgehen…
Faktoren die bei mir reinspielen: Tatsächliche sportliche Erfolge in der jeweiligen Zeit, Fremd- und Außenwahrnehmung, nationale und internationale Reputation, sowie der Boyke-Faktor „Mag ich oder mag ich nicht“!

  1. Michael Schumacher – Siebenfacher Weltmeister, Vermarktungszugpferd und Retter einer Industrie-Sportart, überall auf der Welt bekannt und beliebt, ein Tier.  Der weltweite Respekt im Umgang mit seinen Unfallfolgen ist wohl einzigartig!
  2. Steffi Graf – Mehr als sie im Damentennis erreicht und geleistet hat, geht nicht. Unbändiger Siegeswille, Härte gegen sich und andere, „Golden-Slam“ Gewinnerin 1988 und danach „einfach nur noch Mutter und Ehefrau“ mit Stolz und Freude!
  3. Dirk Nowitzki – „Dirkules“, „German Wunderkind“, „Dirk the work“ oder oder oder. @Swish41 (sein Account bei Twitter) platzt nach heute Nacht aus allen Nähten. Er ist MVP (wertvollster Spieler), NBA-Meister 2011, Rekord-Europäer und inzwischen eine unfassbare Legende. Dazu noch aktiv (seit 17 Jahren in der NBA!!), immer normal und vorbildlich, ein Sportler wie er im Buche steht und DAS aktuelle Aushängeschild Deutschlands!
  4. Franz Beckenbauer – Tja, der Kaiser. Er hat ziemlich sicher beim „Sommermärchen“ betrogen, was ihn nur nach Diskussionen trotzdem auf meine Liste gebracht hat. Wenn der Franzl irgendwo auftaucht, kennt und schätzt ihn die Welt. Sportlich unantastbar und spielverändernd, menschlich herrlich tolpatschig und fehlerhaft.
  5. Magdalena Neuner – Die Biathletin hat in nur sechs Jahren unfassbares erreicht. Rekordweltmeisterin, Olympiasiegerin, Gesamtweltcupgewinnerin, Sportlerin des Jahres und und und. Natürlich, ehrgeizig aber fair, bayrisch im positivsten Sinne und schlau wie nur was, dass sie so früh aufgehört hat. Stark!
  6. Boris BeckerMein Bobbele kann nicht fehlen auf dieser Liste. Lange habe ich davon geträumt ihn EINMAL zu interviewen. Nächtelang habe ich seinetwegen vor dem Fernseher gesessen und auf Garagenhöfen Tennis gespielt. Er ist sportlich nicht ganz so groß wie einige andere dieser Liste, aber als Gesamtpaket unfassbar und immer noch weltweit berühmt.
  7. Martin Kaymer – Ryder Cup Sieger, Weltranglistenerster, Major Gewinner und das Ganze als stiller Deutscher, der im Rahmen des Weltgolfs zum Mann wurde. Ein Held mit seinem Siegesputt für Europa in Medinah und schlicht und ergreifend ein weltweiter Sympath!
  8. Miro Klose – Mit „Dann der famose Miro Klose…“ hob ihn auch Xavier Naidoo in den Stand der zu Besingenden. Er hat mehr Tore bei Fußball-WM geschossen als jeder andere. Er steht für deutsche Tugenden und er ist ein stiller Held. Er ist großartig normal.
  9. Henry Maske – Der Gentleman hat Deutschland zum Boxerland gemacht und Blinsen wie Axel Schulz die Karriere ermöglicht. Ein Ossi der dem Westen vorgemacht hat wie man wirklich Kohle macht und IMMER in seiner Rolle geblieben ist. Ich mag ihn nicht, aber ist ein Deutscher Superstar.
  10. Robert Harting – Auch der Harting (hier zum Twitteraccount) darf natürlich nicht fehlen. Seit 2001 beweist er, dass man Weltklasseleistungen ohne Doping erzielen kann. Er gibt sich und anderen ein Forum, um über unangenehmes zu sprechen. Er polarisiert, aber ist immer Mensch (außer gegen sich selbst). Der Harting ist DER deutsche Leichtathletik-Gott der Gegenwart und er ist sauber!

Die Doper, sich zerstörenden und SportlerInnen die meiner Meinung nach ZU gehypt sind/ wurden fehlen hier… Wer fehlt euch?

Das war 2016

In Anlehnung an einen netten Gag aus der Vergangenheit schaue ich heute mal auf mein 2016 zurück. Überraschendes, Neues und voll langweiliges stand mir bevor…

Januar
Am 3.1. spielte ich die Golfrunde meines Lebens beim alljährlichen Angolfen der TGN. Unglaubliche 17 Nettopunkte auf 36 Loch brachten mich direkt auf die Gewinnerstraße der Gesamtwertung bei den „Most Unimproved Players of the year“.

Februar
Die diesjährigen Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften erlebten eine unfassbare Sensation. In Abwesenheit des Serienmeisters aus Gotha, nutzten wir von Phönix Lübeck die Gunst der Stunde und holten uns alle Goldmedaillen (Kugel, Diskus, Hammer und Speer). Doof war, dass wir auf der Rückfahrt alles an der Tanke gegen Havanna und Rauchwaren getauscht haben…

März
Sepp Blatter entscheidet sich seinen eigenen Fußballweltverband zu gründen und bekam auch direkt die Vermarktungsrechte der nächsten 10 Weltmeisterschaften zugesprochen. Das bewies eindeutig seine Unschuld bei den FIFA Unregelmäßigkeiten! Außerdem zog die AfD in den Landtag von Sachsen-Anhalt ein…

April
Der Geburtstagsmonat schlechthin brachte in diesem Jahr erstmalige gemeinsame Parties, tolle Geschenke und ungeahnte Überraschungen mit einmaligen Momenten für diverse Stiere und Widder. Der Tierpark „Schwarze Berge“ war schwerstens begeistert von den Besucherströmen.

Mai
Kurz vor den Fußball-Europameisterschaften wurde Michel Platini resozialisiert und konnte gemeinsam mit seinem guten alten Freund Sepp die EM durchplanen und noch mal auf gesunde finanzielle Füße stellen. Außerdem konnte sich mein SV Werder in der 96. Minute des Relegationsrückspiels retten und souverän in der Bundesliga verbleiben.

Juni
Robert Lewandowski schoss Deutschland zum Sieg gegen seine Polen. Was passiert war? Nach sechs Toren in sechs Minuten FÜR Polen, war er so im Tunnel, dass er weitere sechs Tore ins eigene Tor knallte. Mario Gomez wurde von einem weiteren Schuss unglücklich getroffen und erzielte so den Siegtreffer für Deutschland.

Juli
Hoch motiviert zog es uns Phönixer zu den Deutschen. Wir hatten schließlich was zu verteidigen… Das klappte auch vom Feinsten, da die anderen gar nicht antraten. Egal, gewonnen ist gewonnen…
Außerdem stellte Apple sein neues iPhone 7s vor. Der größte Unterschied zum Vorgänger war schnell ausgemacht: Man konnte tatsächlich wieder telefonieren ohne das Ding dabei aufladen zu müssen!

August
Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio gewann die Deutsche Mannschaft mehr Medaillen als jemals zuvor. Das war die Bestätigung für die Bundesregierung die Unterstützung noch weiter zu reduzieren. „Der Druck scheint ja zu helfen. Mit nem Fuffi im Monat muss es auch gehen…“. Robert Harting, David Storl, Betti Heidler und Christina Obergföll zeigten daraufhin den Politikern mal wie weh es tut wenn die Wurfgeräte der Genannten volley genommen werden müssen…

September
9999 Legosteine mussten verbaut werden und es gelang. Am Ende war der BER tatsächlich fertig gestellt. Bisschen früh…

Oktober
Das Wetter machte was es wollte. Zwischen -5 und +25 Grad war alles dabei, was mich schlussendlich zu der Entscheidung brachte einen Trip nach Perth zu machen. Und zwar…

November
…zu den World Masters Championships. Was 2015 in Lyon begann, musste einfach in Down Under zu Ende gebracht werden! Großes Kino, große Leistungen und diesmal die Verletzung im rechten Knie (#Insider)…

Dezember
Das Jahr hat mich extrem gefordert, mir sehr sehr viele neue Momente und Erlebnisse beschert und schlussendlich eine fantastische Gesamtperformance abgeliefert. Mal sehen was mich 2017 so erwartet ;).

Warum alles neu??

Mein vorheriger Blog (dieseebaeren.blog.de) wurde noch zu Zeiten der Agentur ins Leben gerufen und hat sich im Laufe der Jahre zu einem echten Highlight entwickelt. Aktuelles, Spezielles, Cheftestereien und ne Menge persönliches haben das Ding wirklich cool gemacht. Das haben auch tatsächlich ne Menge LeserInnen jeden Monat so gesehen und mir die Treue gehalten.

Der Blogger… In seriös…

Ärgerlicherweise (Gute Ausreden: Stress, krank, Kopp voll) habe ich die Frist von blog.de verstreichen lassen mein Archiv zu sichern. Die wiederum haben ihren Dienst eingestellt… Und ganz offensichtlich auch den Kundenservice, denn auf meine Hilfsnachfrage habe ich nicht mal ne Antwort bekommen :(.

Nun fange ich also neu an. Neues Layout, neue Themen, aber auch ein paar altbekannte Rubriken denn das ist schließlich das was mich beschäftigt. Und das ist im Moment ne ganze Menge. Zu befürchten ist allerdings, dass ich das ersma nur für mich mache. Weiß ja keiner dass es diesen Blog gibt und den sucht ja mit Sicherheit auch keiner ;). Ich machs trotzdem mal und lasse euch wissen, wann ich in etwa wieder bei der Reichweite des vorherigen Blogs bin. Ihr könnt mir natürlich insofern helfen, in dem ihr diese URL fleißig teilt und von der alten Adresse wegholt…